
Der Rettungskreuzer BERLIN ist in Laboe (Kieler Förde, Ostseite) stationiert. Weitere Informationen finden Sie bei www.dgzrs.de.
Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger ist einer der modernsten Seenotrettungsdienste der Welt. Finanziert ausschließlich durch Spenden. Die Seenotretter sind an der deutschen Nord- und Ostseeküste jeden Tag 24 Stunden mit einer Flotte von mehr als 61 Seenotkreuzern und Seenotrettungsbooten einsatzbereit. Weitere Informationen finden Sie bei www.dgzrs.de.
Seenotrettungskreuzer (SRK) auch Seenotkreuzer (SK) genannt, sind Spezialschiffe, die der Rettung aus Seenot und der Brandbekämpfung auf See dienen. In vielen Ländern werden sie durch die Küstenwache oder Marine betrieben, in Deutschland durch die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger.
Maritime Rescue Coordination Center (MRCC) sind Leitstellen zur Koordination der Seenotrettung. Sie arbeiten weltweit in einem internationalen Verbund und werden von den Küstenstaaten betrieben. Diese Stellen koordinieren im Seenotfall die zur Verfügung stehenden Kräfte (SAR, Marine, Küstenwache, etc.). In Deutschland hat das MRCC seinen Sitz in Bremen.
Der Nord-Ostsee-Kanal (NOK, engl. Kiel Canal) verbindet die Nordsee mit der Ostsee.
Die Norsk Selskab til Skibbrudnes Redning bzw. Redningsselskapet ist die norwegische Seenotrettungsorganisation. Die Gesellschaft hat etwa 6000 Einsätze pro Jahr.
Mit Search and Rescue (SAR) (deutsch: Suchen und Retten) wird international ein meist staatlicher Such- und Rettungsdienst für die Bereiche Luft- und Seefahrt bezeichnet.
Seenotrettungsboote (SRB) sind Wasserfahrzeuge zur Rettung von in Seenot geratenen Personen oder auch Sachwerten. Im Verhältnis zu den Seenotrettungskreuzern handelt es sich bei den Seenotrettungsbooten um kleinere Fahrzeuge, daher zumeist für den Einsatz in küstennahen Regionen vorgesehen.